Bau und Planung

Digitales Terrainmodell Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach

Im Mai 2007 entschied der Regierungsrat, wie der Verkehr zum Autobahnzubringer künftig zu erfolgen hat. Dabei soll der Verkehr durch Obfelden auf dem bestehenden auszubauenden Strassennetz bewältigt werden, und in Ottenbach soll eine Umfahrung für Entlastung sorgen. gpw wurde beauftragt, für das detaillierte Ausführungsprojekt ein digitales Terrainmodell (DTM) zu erstellen. Das Terrain musste bis zu den an die Strasse angrenzenden Gebäuden erfasst werden. Die geforderte Höhengenauigkeit für Strassenränder betrug 15 mm und für den Hausumschwung 50 mm. Um diese Genauigkeit zu erreichen, entschied man sich für das Messen mit einer Leica-Totalstation. Während 16 Feldtagen wurden total rund 7700 Punkte aufgenommen. Ein entscheidender Faktor war das exakte Skizzieren der Bruchkanten auf dem Feld.

Im Büro wurden die Koordinaten und Höhen der Aufnahmen gerechnet. Dann konnten im CAD die Bruchkanten konstruiert und die Dreiecksvermaschung generiert werden. Das anschliessende Erzeugen eines Höhenkurvenplanes erleichterte die Kontrolle des DTM's.

Das Endprodukt war eine 3D-Dreiecksvermaschung (das eigentliche Terrainmodell). Diese Daten bilden dem mit der Projektierung betrauten Ingenieurbüro die Projek-tierungsgrundlage.

Bauherrschaft: Tiefbauamt des Kantons Zürich
Baubeginn: ca. 2015
Bauzeit: ca 3 Jahre


   
Übersichtsplan über den Umfang des digi-talen Terrainmodells (gelb)
   
Es wurden hunterte von Bruchkanten aufgenommen.......
   
........... wobei jede im Feldhandriss exakt skizziert werden musste.
   
Um den Fabrikkanal aufzunehmen war eine wasserfeste Ausrüstung unabdingbar.
   
Sämtliche Aufnahmen erfolgten mit einer Totalstation.
   
Im CAD wurden die Bruchkanten (braun) konstruiert und an-schliessend die Drei-ecksvermaschung generiert.
   
Ein Höhenkurvenplan ermöglichte die Kontrolle des DTM's (Äquidistanz 10 cm).
   

DTM Autobahnzubringer